Samstag, 12. April 2014

Wo fange ich bloß an?

Gehts Euch nach längeren Pausen auch so, dass da ein Berg an Themen liegt und Ihr nicht wisst wo Ihr starten mochtet zu erzählen?

Das wohl aktuellste Projekt ist die Frühlingspost. Schon ein paar Male hab ich die Swaps bei Knitik und Jademond beobachtet. Zum einen habe ich aber immer den Anmeldezeitraum verpasst, zum anderen war ich sehr unsicher, denn ich arbeite gern mit Papier, Farben, usw. aber sind meine Postkarten auch "gut" genug?
Nach einigen aufmunternden Schubsern von Andrea hab ich mich nun doch getraut. Das Thema drucken insbesondere durch Stempel Herstellung reizt mich schon, seit ich bei Lori mitlese. Es scheiterte aber immer wieder am wirklich machen. So war der MailArt-Swap eine gute Gelegenheit praktisch ins Thema einzusteigen. Der Zeitpunkt hatte für mich noch einen Reiz, denn die Aktion geht fast genau bis zum errechneten Termin unseres Maikäfers. Quasi wie ein Babyadventskalender ;)

Die Idee ging auch auf, es macht so viel Spaß jede Woche eine wunderschöne Postkarte aus dem Briefkasten zu ziehen!

Da sehr viele an der Aktion bei Müllerin Art teilnehmen, gab ich nicht sie Möglichkeit sich Gruppen oder Termine zu wünschen, also instruierte ich die Familie: ich hab mich da bei etwas angemeldet, falls das Baby eher kommt müsst ihr für mich einige Postkarten einwerfen!
Aber ich hatte riesiges Glück (und die Familie auch), denn ich durfte direkt in der ersten Woche meine Karten an die anderen Teilnehmerinnen meiner Gruppe verschicken.

Wie die Karten aussahen und was für Techniken ich genutzt habe, zeige ich Euch morgen.

Freitag, 4. April 2014

Frühlingspost -mein Versuch

Die erste Idee war also Stempel zu schnitzen. Glücklicherweise ist Himawari auch mit an Board und hatte ruck zuck ein lokales Angebot für Stempelgummiplatten gefunden. Vielen Dank für Deine Hilfe :)

Bei Frühling muss ich sofort an güne Blumenwiesen denken, überall tauchen nach und nach kleine und große Blumen auf. Das wollte ich gern auf meine Postkarten bringen. Also versuchte ich mich als erstes an den Blumenstempeln, was schon eine Menge Spaß gemacht hat. Witzigerweise liegt mir das ganz weiche Material gut, die Ergebnisse sind schön und es macht viel Spaß zu schnitzen. Hier also mein erstes Zwischenergebnis:


Nachdem die Stempel klar waren machte ich mir Gedanken über die Anordnung und stempelte die Karten im ersten Durchgang. Da die Blumen auf "der Wiese" noch gut zu sehen sein sollten entschied ich mich mit einer Negativtechnik zu arbeiten. Das heißt ich habe alle Blumen noch einmal auf Schmierpapier gestempelt und ausgeschnotten, anschließend bekamen sie einen Kleks wieder ablösbaren Kleber auf die Rückseite und wurden über sie Stempelabdrücke auf den Karten geklebt. 

Mit einem Naturschwamm habe ich dann alle Karten, in verschiedenen Gruntönen, gestempelt. Ganz durchdacht war dieser Teil meiner Idee wahrscheinlich nicht, der Zeitaufwand war doch enorm. Das hatte ich unterschätzt und so war ich wirklich froh, als alle Karten einen Hintergrund hatten und ich die Masken wieder entfernen konnte:

Die gesamte Blumenwiese:


Und jedes Stück auf dem Weg zu seinem Bestimmungsort:



Nun bin ich schon riesig gespannt was sich die anderen Teilnehmenden ausgedacht haben.


Hallo April


Hallo April - hallo Mutterschutz. 
Der letzte Monat flog nur so dahin. Viel war noch zu erledigen und zu organisieren, da bin ich froh das der April nun da ist. 
Im April werde ich:
- den Geburtstag des großen kleinen Mannes feiern
- ganz viel frisches kochen
- Spargel essen
- hoffentlich noch einiges Spinnen
- viel Nähen
- mir verschiedene Krankenhäuser ansehen
- den Garten und die vielen Pflanzen genießen




Dienstag, 11. Februar 2014

WIP: Follow your arrow KAL



Mit großer Begeisterung hab ich den Mystery KAL von Ysolda begonnen. Doch je mehr Clues herauskommen, desto weniger gefällt mir was ich stricke. Das Tuch ist ok, aber eine große Liebe ist es nicht.

Das Garn von Sheepaint "Fairy Feet" ist mir dafür zu schade hab ich beschlossen. Also werde ich das Tuch wieder ribbeln. Mal schauen welches Muster mir für die 660m mir noch über den Weg läuft!

Sonntag, 9. Februar 2014

Kinder an den Stash

Wir hatten in den letzten Monaten unglaubliches Glück, was Erkältungen angeht. Aber nun hat es uns doch erwischt und so haben wir die letzten Tage eine kleine Auszeit genommen. Da F ganz schön stark gehustet hat, hab ich seit langem mal wieder in "Bärenstarke Hausmittel" nachgeschlagen, um zu sehen was helfen könnte. Ein Tipp der sich häufig wieder fand war die Brust warm zu halten, eigentlich ganz klar. Da fiehl mir auf, dass der kleine Mann nicht einen einzigen Pullunder mehr hat. Aus den alten Pullundern, aus dem letzten Jahr, ist er längst rausgewachsen, aber irgendwie haben wir keine nachgelegt. 
Als ich ihn fragte, ob er einen Pullunder haben möchte, strahlte F und meinte sofort, dass es ein ganz bunter sein müsste - mit allen Farben! Nach kurzer Überlegung kam ich noch auf ein paar Reste Avanti von Zitron, wobei ich mir aber nicht sicher war, ob sie reichen würden. Das hatte sich aber schnell erledigt, dann F erklärte deutlich das da weiß drin fehlt! (Wie konnte ich das auch nicht sehen!) Inzwischen hab ich meinen Stash nach Garnstärken sortiert, was für mich sehr gut funktioniert und kombinieren einfacher macht. Wie einfach zeigte der kleine Mann dann. Ein kurzer Blick, ein Griff und die Frage, ob ich das mit einstricken könnte:


In der Hand hatte er einige Stränge, die ich vor Ewigkeiten (5 oder 6 Jahren) gesponnen hatte. Die Fasern hatte ich mal zum Testen bekommen, leider ohne jeden Hinweis, um welche Schafsrasse es sich handelte. Ich hatte das Garn als relativ kompakt und schwer in Erinnerung, weswegen ich es nie in Betracht gezogen habe, wenn ich neue Projekte plane. F fand die Wolle richtig toll und erklärte großzügig, dass ich ja Zeit hätte, er würde den Pullunder erst nachmittags anziehen. 
Ähhh, ja - das haben wir dann noch mal besprochen, so schnell bin ich nicht. 
Mit Unterstützung wickelten sich die Stränge ganz fix und ich konnte starten. Die Maße hatte ich von einem gut sitzendem Pulli abgemessen und bis auf einen kleinen Patzer am Kragen, gut umgerechnet. Zwischen Vorlesen und inhalieren hat der Pullunder einige Reihen bekommen:


Jetzt bin ich gespannt, ob er passen wird. Die Erkältung ist zum Glück auf dem Rückzug, hoffentlich schützt der Pullunder ein wenig vor der nächsten. 

Samstag, 8. Februar 2014




Schon seit einiger Zeit ist der Leftie aus meinem handgesponnenem Garn fertig geworden. Ich bin sehr zufrieden, die Anleitung war wieder gut verständlich (typisch Martina Behm) und eingängig, so dass ich nicht alszu stark an der Anleitung klebte beim stricken. Gerade, wenn ich in der Bahn oder sonst unterwegs stricke mag ich es nicht so gern, wenn ich viel nachsehen muss. Durch die langezogene Dreiecksform lässt sich das Tuch herrlich um den Hals schlingen. Ein echtes Lieblingsstück!

Und noch ein Stück ist fertig geworden, mein neue Mütze ein Bousta Beret nach Gundrun Johnston. Die Mütze habe ich bereits 2008 schon einmal gestrickt und sehr gern getragen. Damals hatte ich Alpaka genommen, was dazu führte dass die Mütze größer und größer wurde. Nach einer Idee von Himawari, habe ich die Mütze schließlich gefilzt und sie passte noch mal sehr gut. Aber nach 5 Jahren sieht man Ihr die Zeit nun wirklich an.
So kommt hier nun das Ersatzmodell. Das Garn Merimer von Woolerey, war etwas griffiger als ich aus dem Strang gedacht hatte. Allerdings kommt durch die etwas festere Struktur das Muster sehr schön zur Geltung, worüber ich mich sehr freue. Gleichzeitig ist das mein erstes Projekt für das Projekt 14 Punkte in 14.

Wer gibt mir jetzt einen Schubs, damit ich die alte Mütze wirklich weg schmeiße?

Freitag, 7. Februar 2014

Nummer 5 lebt


 Beim Ravelrytreffen in Köln hatte ich 2 Stränge Merimer aus dem Yarnpool gezogen und so hatte ich noch einiges von meinem Bousta Beret an Garn übrig, was ich gerne noch zu Ende verarbeiten wollte. Der Plan war der Stockholmscarf den Himawari und Knittinghun schon vor einiger Zeit gestrickt hatten, ich weiß nicht was es ist, aber so richtig rund lief es nicht.

Versuch #1endete mit zu wenig angeschlagenen Maschen. Ok das kann passieren, ist trotzdem ärgerlich!

Versuch #2 ist auf einen Userfehler zurückzuführen, ich hab nicht aufgepasst und übersehen, dass das Muster über zwei gerade Stücke geschrieben ist. Einen Cowl flach zu stricken kam mir irgendwie nicht in den Sinn! Immerhin ist mir aufgefallen, dass sich das Muster seltsam entwickelt.

Versuch #3 mutete recht possierlich an, bis sich die Nadel aus der Verankerung löste -.-'

Versuch #4 startete immerhin nicht bei 0, denn ich hatte die Maschen noch auf eine Bambusrundstrickadel retten können. Als ich am nächsten Tag weiter machen wollte bemerkte ich allerdings, dass ich einen Möbius produziert hatte.

Bis jetzt läuft Versuch #5 sehr friedlich, ich bin gespannt, ob es so bleibt!
(Ihr kennt das, wenn man so einen Punkt erreicht wo man einfach nur noch gewinnen will und sich nicht von einem Schal unterkriegen lassen möchte, oder? ODER?!?)

Donnerstag, 6. Februar 2014

Glücksmomente sammeln


Jademond hatte zu Beginn des Jahres eine wunderschöne Idee gezeigt: Glücksmomente von 2014 zu sammeln. Eine schöne Idee wie ich finde! Und eine gute Gelegenheit lieb gewonnene Materialien zu reaktivieren. Die Tinte ist noch von unserer Hochzeit übrig. Ich hatte die Adressen, Tischkarten, und und und damit geschrieben. Seit dem steht sie auf dem Schreibtisch, weil ich sie nicht "für jeden Tag" nehmen wollte, genauso ging es mir mit der Feder. So habe ich nun die Materialien im Schrank liegen und freue mich, wenn ich einen kleinen Glücksmoment konservieren kann. 

Das Materialien nutzen-Thema scheint dieses Jahr für mich ganz schön in den Fokus zu rücken, was mich sehr freut.