Samstag, 25. Oktober 2014

Wandertag

Willkommen im Herbst! Wir haben die letzten Wochen ausgiebig genutzt und es uns gut gehen lassen. Das Wetter war so traumhaft schön, da haben wir noch mal viel Zeit draußen verbracht

Durch Conni, die Großeltern und ein Murmeltierabzeichen angespornt ist bei uns die Wanderlust erwacht (lange Geschichte, die ich erzähle, wenn ich zum Bilder sichten gekommen bin.). 

So hat es uns am 01.10. zur Loreley verschlagen. C. hatte eine schöne Strecke rausgesucht, die uns bergauf, durch den Wald zum Loreleyfelsen bringen sollte, ein Stück des Rheinwandersteigs. F1 war im Auto noch nicht begeistert, denn er wollte den ganzen Wandersteig laufen und nicht nur ein Stück! Die Meinung änderte er abends aber doch noch, immer mal wieder ein Stück wäre doch ok, was für ein Glück :)
Leider hatten wir etwas Schwierigkeiten den eigentlichen Startpunkt unserer Etappe zu finden. Das führte aber nur dazu das wir einige Höhenmeter später als gedacht starteten. Der Weg war gut und nicht zu steil, so dass wir zwischendurch auch noch ein paar Eicheln und Bucheckern für den Jahreszeitentisch sammeln konnten, denn das motiviert kleine Wanderer enorm (und belastet Gewichtsmäßig nicht so arg). Nach wenigen Minuten kamen wir schon an den ersten schönen Aussichtspunkt. 


Die Burg, an der der Wandersteig vorbeiführt war leider nicht zu besichtigen, aber der Blick später von oben war eine schöne Entschädigung.  


Bei den Wanderungen fühle ich mich zum Teil ja schon an Schnitzeljagden erinnert. F1 ist inzwischen gut darin die nächsten Wanderzeichen zu finden (wobei ich das auf dem Bild auch entdeckt hatte!)


Ein kurzes Wiesenstück später waren wir schon am Loreleyfelsen angekommen. Durch das gute Wetter hatten wir einen sehr schönen Blick und konnten die Schiffe auf dem Rhein beobachten. Wobei F1 die Züge auf der gegenüberliegenden Seite fasst noch spannender fand. 



Ich war etwas blauäugig und war nicht auf die Touristenmassen gefasst gewesen. Busseweise wurden Leute hochgefahren um oben kurz zu posieren, etwas zu flanieren und wieder hinunter zu fahren. Das hatte mich wirklich überrascht. So hatten wir bei unserer Apfelpause einiges zum Schmunzeln. 

Eine weitere Überraschung erwartete uns. An diesem Wochenende war auch ein Fantasy- und Märchenmarkt auf dem Berg der Loreley. Den konnte ich nicht auslassen und es lohnte sich! Der Markt war mit viel Detailliebe gestaltet, es gab Gaukler, Märchenerzähler und sogar Handbetriebene Fahrgeschäfte. 


Ich halte schon seit längerem Ausschau nach einer zweiten Kopfspindel. F2 wird immer mobiler und langsam wird es schwierig das Rad im Wohnzimmer stehen zu lassen, so hoffte ich hier fündig zu werden. Die Veranstalter waren etwas überfordert mit meiner Anfrage und schickten mich zielsicher zu einer Frau die Filzsachen verkaufte. Immerhin hatte sie ihr Spinnrad dabei und sponn :) Sie verwies mich weiter an den Drechsler. Ein Drechsler auf einem Markt? Da war meine Neugier auf jeden Fall geweckt!

Und tatsächlich, Herr zeigte wie früher gedrechselt wurde und hatte einen Drechselplatz nach historischem Vorbild dabei! Wenn Ihr etwas Zeit habt schaut Euch mal seine Seite an, sehr spannend. Am Stand gab es einen ganzen Korb mit Spindeln, unterschiedlichster Größen, und etwas Rohwolle. Leider waren keine Kopfspindeln dabei, aber eine Fußspindel lief so toll, dass ich sie trotzdem mitnahm. Einige Meter hab ich nun bereits gesponnen, mal schauen ob mich die Liebe zu Fußspindeln noch packt :)


Ein schöner Wandertag!

Samstag, 4. Oktober 2014

Vodka Limette




Schon seit einiger Zeit habe ich Vodka Limerte fertig. Auf die Anleitung war ich durch Anke vom Meer to knit gestoßen und habe mich prompt verguckt. 
Das Grundprinzip ist ein einfacher Raglan von oben mit einem breitem Kragen, in der Rückenmitte und auf den Vorderseiten werden zum Schluss noch kleine Lacestücke eingestrickt. Die Konstruktion gefällt mir sehr gut und ist leicht zu variieren, so dass das nicht meine letzte Jacke dieser Art ist.

Ich frei mich drauf die Jacke jetzt im Herbst wieder öfter zu tragen <3 p="">


Freitag, 5. September 2014

Hallo September


Der August ist ja gerade zu verflogen, hoffentlich lässt sich der September etwas mehr Zeit :)

Im September werden wir / werde ich:
-die Taufe von F2 feiern
-endlich wieder mehr Sport machen (juhu die Hebamme hat grünes Licht gegeben)
-mich mehr mit meinem Theraband befassen (Trainingstipps?)
-endlich mal wieder ein größeres Teil für mich stricken (Low Tide solls werden)
-weiterhin meinen Büchereiausweis fleißig nutzen
-nähen
-Kräuter ernten und für den Winter trocknen

Sonntag, 31. August 2014

Abkettet


Endlich habe ich mal ein größeres Teil abgekettet, das Be my Angel- Tuch von Martina Behm. Begonnen hab ich es 6 Tage nach der Geburt des kleinsten Kindes und nun ist er fertig. 

Den Anstoß zu dem Tuch gab das Garn, welches ich gesponnen hatte. Die Fasern hatte ich selbst zusammenkardiert aus Ombria vom Wollschaf und Milchproteinfasern von World of Wool (die  lagen nun schon ein paar Jahre hier). Leider war die Kardiermaschine grob, so das das Mischen nicht gut klappte und sich auch eine Knoten gebildet haben und ich Schwierigkeiten hatte den Faden gleichmäßig zu spinnen - handspun look heißt das wohl im englischsprachigen Raum. Ich war froh als ich mit dem Spinnen fertig war. Tja, aber dann lag das Garn hier und lag und lag. Durch einen Zufall sprach ich mit meiner Schwiegermutter darüber und ihr gefiehl es sehr gut, bis auf die Farbe. Allerdings hatte sie einen lieben Menschen im Hinterkopf, dem die Farbe gut gefallen könnte. So setzten wir uns vor den Rechner und durchstöberten Ravelry. Ich schlug die Muster von Martina vor (irgendwann möchte ich die alle einmal gestrickt haben :) ), denn hier kann ich gut das Muster auf die Garnmenge adaptieren. Gelandet sind wir schließlich, wie gesagt, bei Be my Angel. Ein schönes Tuch, bei dem ich aber unsicher wegen des Tragens war. Ich konnte mir nicht gut vorstellen, ob es gut sitzt. Aber meiner Schwiegermutter gefiehl es gut! Die erste Runde strickte sich ruck zuck, doch das Gestrickt war klein und ganz schön fest. Wie es dann so läuft blieb das Tuch bis zum Spinntreffen bei Wiebke liegen. Unter Kikis fachkundigen Augen fiehl dann das Urteil : ribbeln und mit einer halben Nadelstärke mehr neu starten. 
Leicht demotiviert ging ich an das Projekt, da kommt dann mein Dickschädel durch! Doch je mehr ich strickte, desto mehr Spaß machte es. Das Gestrick ist mit der halben Nadelstärke mehr viel weicher und fällt ganz toll. Ich habe des oberen Flügelteil um 4 "Zähne" verlängert, was eine gute Größe ergibt. Etwas kribbelig war ich nochmal beim zusammen führen, paßt alles? Richtige Größe? Aber es hat geklappt. Wie  Tini im Interview mit Martina (hört unbedingt mal rein, die Folge ist super!) schon sagte "Irgendwann ist dann da der Punkt, an dem man sich wegen der langen Reihen die Augen auspieksen möchte, und dann geht alles ganz fix und das Teil ist fertig, aber eigentlich möchte man gleich das nächste anschlagen!" Der Punkt war nun gestern Abend:


Da liegen die Engelsflügel nun in halber Pracht (OK, noch ungewaschen und mit allen Fadenenden) und gefallen mir richtig gut. Ich konnte nicht widerstehen und musste das Tuch direkt umlegen und war positiv überrsscht! Es legt sich super um die Schultern und hat genau die richtige Menge Material ohne zu massiv zu wirken. Das unregelmäßige Garn gibt dem Tuch einen richtig schönen Charakter, etwas rustikal (aber nicht im negativen Sinn!). Nun bin ich schon arg gespannt, ob sich die Empfängerin auch freuen wird!
Aber ich glaube, ich brauche auch noch ein paar Flügel!

Dienstag, 5. August 2014

Appetitanreger

Bei den Bestellungen von Hilltop Cloud sind immer diese kleinen Tütchen dabei. Kleine Faserproben von Katie, die ich bisher immer sehr spannend fand! Auch in der letzten Bestellung war ein Tütchen. Wie Ihr sehen könnt eine Mischung aus Kamel, Seacell und falschem Kasmir (ist das die richtige Übersetzung?)

Hier seht Ihr die Farben noch mal besser:


Ganz genau mein Beuteschema! 

Die Probebeutel sind herrlich, denn wenn ein Päckchen kommt möchte ich immer sofort mit den neuen Fasern starten. Das ist nur ziemlich albern, denn es ist quasi immer noch ein Projekt auf dem Rad. So sind die Probebeutel eine tolle Zwischenlösung. Die große Faserportion wird gestreichelt, bewundert und verstaut und dann der Appetitanreger auf der Handspindel getestet!


An der Stelle bin ich immer noch dankbar für die Session auf dem Yarncamp, bei der ich lernte mit der Spindel zu spinnen und gleichzeitig das Garn per Kettenzwirn fertig zu stellen.


Die Mischung schaut doch versponnen sehr gut aus!
(Ich hasple die Ministränge immer über das Julekulerbuch, so haben sie alle die gleiche Größe.)

Montag, 4. August 2014

An die Maschine, fertig? Los!

"Mit dem Nähen bin ich durch!" dachte ich. Aber die tollen genähten Teile, die ich in meiner Twitter Timeline oder im Feedreader immer mal wieder gesehen hab, reizten mich doch arg. Schöne Stoffe habe ich auch immer mal wieder gesehen (,aber nie mit genommen!)

Im letzten Jahr fragte Conni, dann auf Twitter ob jemand ihre Nähmaschine haben mag. Und da hab ich ja gesagt :)
Die Maschine kann einiges mehr als mein vorheriges Ikea-Modell, das ist sehr spannend.

Als sich dann F2 ankündigte und ich unsere Bestände an Babydingen durch sah, lag der Gedanke schnell nah selbst einiges zu verändern. Für F1 haben wir damals so ein 4 in 1 Beistellbett gekauft, was sich in der Wohnung als super praktisch erwiesen hat. Man kann das Bett auch vom Elternbett lösen und als Tagesbett nutzen, durch die Rollen ist es ja rasch von Raum zu Raum geschoben. Vor 5 Jahren haben wir es allerdings nur mit einer Ausstattung in Orange bekommen. Inzwischen gibt es viele wunderschöne Ausführungen. Das Orange mochte ich aber nicht noch ein ganzes Jahr hier stehen haben. Nach einem kurzen Ideenaustausch mit Frau Frische Brise, war klar das wir gar keine große Ausstattung brauchen. Da wir jetzt über 2 Etagen wohnen, fällt für uns die Tagesbettfunktion flach (ich Schlepp das Bett ja nicht Trepp auf, Trepp ab). So brauchen wir nur ein Nest, was ja so schwer nicht sein kann, dachte ich. Ganz so einfach wie ich dachte war es nicht, aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden:


Samstag, 2. August 2014

Hallo August!


Und schwups ist er da, der August. Im Moment habe ich das Gefühl die Zeit rennt geradezu. Da ich viele begonnene Projekte habe wird, gefühlt, nichts fertig - das werde ich im August ändern! 
Für den August habe ich viele schöne Pläne:
• spielen!
• Tomaten, Bohnen und Himbeeren ernten
• meine Rosen (und vielleicht die Clematis) zum ersten Mal blühen sehen
• Ein Oberteil für mich beginnen! (die Maße ändern sich nun langsamer, da riskiere ich es ;) )
• mit F1 die neue Tollabox erforschen
• neue Rezepte ausprobieren (mir gehen gerade etwas die Ideen aus)
• nähen und meine Ergebnisse festhalten